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20141112_135223Wo bin ich an diesem Ort, ich will zu Folio. Zu lesen ist Filmquartier Wien, es geht vorbei an zahlreichen Requisiten, nach rechts, die Stiege rauf, dort ist er, der Verlag. Loftcharakter, Geruch von Büchern, schön.
Jubiläen wollen gefeiert werden, jedes aber auf seine Weise. Die Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen des Folio Verlags waren noch groß und erschöpfend, fünf Jahre später wird im Stillen gejubelt. An das Zehnjährige gibt es keine Erinnerung. Grund genug einen Rückblick auf die runde Geschichte des Buchhauses zu werfen.

Nicht nur das Pferd der Rasse Haflinger hat seinen Ursprung in Südtirol, auch der Folio Verlag. Damals wie heute hat er seinen Sitz in Bozen und Wien, mit aktuell neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seiner Gründung war die gemeinsame Arbeit an einem Buchprojekt vorangegangen der beiden noch heute amtierenden Verleger Ludwig Paulmichl und Hermann Gummerer. Es schöpften dabei ein Philosoph (Paulmichl) und ein Germanist (Gummerer) aus ihrer gesammelten beruflichen Erfahrung, in der es immer schon um Bücher und Büchermachen ging. Paulmichl war Programmlektor des Europa Verlags in Wien, einem in der Kriegs- und Nachkriegszeit bedeutenden Verlagshaus, Gummerer war Mitarbeiter im Verein der Bücherwürmer Lana, dem ungebrochen pulsierenden Südtiroler literarischen Zentrum seit 1980. Dann stellte sich das Duo die Frage, was nun? Zwanzig Jahre später heißt die Antwort: 650 Titel aus den Bereichen Literatur, Sachbuch/Reise und Kunst, davon ca. 400 lieferbare.

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