Home

Nach allem, was man hört und sieht, war der gestrige Indiebookday ein großer Erfolg (hier z. B. die Facebook-Ausbeute, hier der entsprechende Twitter-Hashtag, #indiebookday) – erfreulich!
Dank an alle, die mitgemacht haben.
Möge sich die Unterstützung unabhängiger Verlage und Buchhandlungen als Garanten kultureller Vielfalt auch an den anderen Tagen des Jahres fortsetzen! Morgen ist zum Beispiel wieder Montag … / mr

„Woher kommen die Geräusche der Welt, der Natur, der Tiere, des Menschen und woher kommt die Musik?
Michel Serres unternimmt drei musikalische Reisen. Auf der ersten – legendenhaften – begleitet er Orpheus, der von den Orakeln lernt, zu hören und zu verstehen, wie die neun Musen aus den Grundgeräuschen der Welt eine Sprache machen. In der zweiten – persönlichen – zieht Serres seine eigenen Spuren nach, und knüpft einen biographischen Faden anhand von musikalischen Ereignissen, die ihm selbst widerfahren sind. Und schließlich kommt er in der dritten – heiligen – Reise zur Entstehung des biblischen Wortes.”
(Text: Merve Verlag)

Michel Serres (*1930), Mitglied der Académie française und langjähriger Autor bei Merve, hat im Jahr 2010 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin seinen Vortrag „Musik und Bacchanalien” in einer Performance gehalten. In den folgenden Monaten hat er daraus das Buch Musik entwickelt.

  • Michel Serres, Musik. Übersetzt von Elisa Barth und Alexandre Plank. 168 Seiten, broschiert. Merve Verlag, Berlin 2014. 15,00 Euro (IMD [Internationaler Merve Diskurs] Bd. 374) – erscheint im Mai

Was Sie von Serres auch lesen könnten (außerhalb des Musik-Themas):

  • Das eigentliche Übel. Übersetzt von Elisa Barth und Alexandre Plank. 95 Seiten, broschiert. Merve Verlag, Berlin 2009. 9,00 Euro (IMD Bd. 323)

serres, Übel„Michel Serres schreibt über die dem Menschen inhärente Strategie, abgeleitet aus der Verwandtschaft mit den Tieren, sich etwas anzueignen, indem man es beschmutzt. Dieses Konzept differenziert er in Das eigentliche Übel unter zwei Arten der Verschmutzung aus: die harte Verschmutzung, zu der beispielsweise Emissionen aus Industrieanlagen oder Autoabgase zählen, und die weiche Verschmutzung, unter die er Werbung, Krach, aber auch Graffiti rechnet. Hausbesetzer, Marken, Sperma, Tags sind Beispiele, auf die er dabei zurückgreift.”
(Text: Merve Verlag)
[Der Originaltitel, Le Mal propre, ist, wie der Kritiker der Neuen Zürcher Zeitung erwähnt, ein Wortspiel mit „le malpropre” = „das Schmutzige”.]

  • Kleine Chroniken. Sonntagsgespräche mit Michel Polacco. 144 Seiten, broschiert. Merve Verlag, Berlin 2012. 15,00 Euro (IMD Bd. 358)

„Was denkt Michel Serres über die französische Nationalhymne, über Fußball und Rugby, was weiß er über Dopingskandale im Radsport oder das Fernsehen, wie findet er Napoleon, Jules Verne, die Debatten um nationale Identität oder moderne Sklaverei?
Seit 2004 teilt er sein enzyklopädisches Wissen mit dem ehemaligen Leiter des Radios France Info, Michel Polacco, der ihn in seiner Sendung jeden Sonntag für 7 Minuten anruft, um mit ihm über Kultur, Wissenschaft, Technologie, Alltag sowie allgemeine Vorkommnisse in der Welt zu sprechen.

Serres, ChronikenDa vom aktuellen Denken Michel Serres‘ bisher nur Das eigentliche Übel ins Deutsche übersetzt worden ist, wird die Auswahl der Radiogespräche den französischen Philosophen in kurzen, luziden und engagierten Interventionen vorstellen.”
(Text: Merve Verlag)

Mehr zu diesem Buch:
Arno Widmann, Alles und das Gegenteil

Advertisements